• Kompetent in Suchtfragen

    Die Niedersächsische Landesstelle für Suchtfragen ist die Dachorganisation aller Suchthilfe-Einrichtungen und Selbsthilfe-Organisationen der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen e.V.

  • „HaLT – Hart am LimiT“

    HALT Niedersachsen ist ein bundesweites Alkoholpräventionsprojekt, das entwickelt wurde, um den Trend der steigenden Zahlen der Kinder und Jugendlichen, die wegen Alkoholintoxikation in Krankenhäusern behandelt werden müssen, entgegen zu wirken.

    Weiterführende Informationen zum Projekt.

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    Alle Publikationen der NLS können sie online auf unserer Materialienseite Bestellen.

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Freizeit

HaLTNiedersHaLT - Hart am LimiT. Alkoholprävention bei Kindern und Jugendlichen

HaLT  ist ein mittlerweile bundesweit verbreitetes Präventions- und Frühinterventionsprojekt für Kinder Jugendliche mit missbräuchlichem Alkoholkonsum und Alkoholvergiftungen.

In Niedersachsen wird das Projekt unter dem Namen HaLT in Niedersachen in 26 Regionen vollständig umgesetzt und von der NLS koordiniert. → www.halt-in-niedersachsen.de 

Ziele:

Durch die Maßnahmen von HaLT soll
  • exzessivem Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen früh und präventiv zu begegnet werden und,
  • den verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol auf kommunaler Ebene gefördert werden.

Kurzbeschreibung:

Das HaLT-Konzept besteht aus zwei Bausteinen.
  • Der reaktive Baustein befasst sich mit den Kindern und Jugendlichen, die mit Alkoholvergiftungen behandelt werden mussten. Ziel ist es, eine frühe Auseinandersetzung mit dem riskanten Alkoholkonsum zu erreichen.
  • Der proaktive Baustein zielt auf Sensibilisierung von Jugendlichen und Erwachsenen ab. Dies geschieht vor allem durch präventive Maßnahmen und Initiativen auf kommunaler Ebene.
Reaktiver Baustein:
Er ist auf den einzelnen gefährdeten Jugendlichen ausgerichtet.
Die Ansätze auf der individuellen Ebene umfassen:
  • Kontaktaufnahme zu intoxikierten Kindern und Jugendlichen in Krankenhäusern
  • Bereitstellung von Einzel- und Gruppenangeboten
  • evtl. Überleitung in weitergehende Hilfen
  • Erfassung von quantitativen und qualitativen Daten zum riskantem Alkoholkonsum
Proaktiver Baustein:
Hierbei werden Maßnahmen auf kommunaler Ebene durchgeführt.
Die Ansätze auf kommunaler Ebene umfassen:
  • konsequente Umsetzung des Jugendschutzes bei Veranstaltungen, im Handel etc.
  • die Sensibilisierung von Eltern, Lehrkräften, Verkaufspersonal etc.
  • eine breit angelegte Öffentlichkeitsarbeit

Links / weitere Informationen:

www.halt-in-niedersachsen.de (Seite der NLS für das Landesprojekt)
www.halt-projekt.de (Projektseite der Villa Schöpflin (Projektentwickler) mit allen grundlegenden Informationen)

Ansprechpersonen:

Niedersächsische Landesstelle für Suchtfragen (NLS)
Ricarda Henze (Tel.: 0511 / 626266-17, Email)
Ingeborg Holterhoff-Schulte (Tel.: 0511 / 626266-16, Email)

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Move-LogoaiMOVE in Niedersachsen

Wie motiviert man Jugendliche zu einer Verhaltensveränderung, wenn sie riskante Konsummuster und/oder Verhaltensweisen zeigen, die ihre Entwicklung beeinträchtigen können? MOVE als MOtivierende KurzinterVEntion bietet hier einen alltagstauglichen Gesprächsführungsansatz, der die Phasen der Veränderungsbereitschaft berücksichtigt und mit Elementen der Motivierenden Gesprächsführung Diskrepanzen aufdeckt, Ambivalenzen würdigt und Veränderungsabsichten unterstützt.

MOVE ist für alle (Sozial-)Pädagogen ein gutes Instrument, um mit Jugendlichen – auch zwischen Tür und Angel – ins Gespräch zu kommen. Die Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen hat in Kooperation mit der NLS in Niedersachsen 14 MOVE-Trainerinnen und –Trainer ausgebildet. Sie bieten regionale MOVE-Schulungen an. Alle weiteren Informationen finden Sie unter http://www.move-niedersachsen.de/


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Cover Bild Internet

Bausteinmappe Starke Sportvereine - Suchtprävention im Sportverein


Die Bausteinmappe Starke Sportvereine wurde für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren (Referent/innen, Sportübungsleiter/innen und Jugendwarte) in Sportvereinen entwickelt.


Ziele:

  • Überprüfung der Ziele in den einzelnen Sportspaten für Kinder und Jugendliche bzgl. Alkohol und Tabak.
  • Überprüfung von Regeln für den Umgang mit Alkohol und Tabak innerhalb des Sportvereines (Alkohol und Tabak bei Vereinsfesten, Alkohol und Tabak bei Kinder- und Jugendturnieren, Alkohol und Tabak nach gewonnenen und verlorenen Spielen etc.).
  • Bewusstmachung und Betonung der Vorbildfunktion von Jugendgruppenleiter/innen und/ oder Trainer/innen.

Kurzbeschreibung:

Die Bausteinmappe besteht aus 5 Bausteinen:
  • Sucht und Suchtmittel in der Gesellschaft, Einstieg in die Thematik
  • Suchtmittel im Sportverein (Was ist in dem jeweiligen Sportverein üblich?)
  • Wie „geht“ Suchtprävention?
  • Kinder und Jugendliche im Sportverein fördern
  • Wer hilft, wenn es brennt? Hilfsmöglichkeiten bei einer Suchtgefährdung bzw. Suchterkrankung
Die einzelnen Bausteine sind variabel und der Situation entsprechend einzusetzen. 

Die Bausteinmappe Strake Sportvereine ist in das Ausbildungskonzept der Sportjugend Niedersachsen für die Jugendgruppenleiterausbildung (JuLeiCa) integriert. Alle Ausbildungsreferent/innen haben die Möglichkeit, das Thema Suchtprävention im Sportverein im Rahmen ihrer JuLeiCa-Schulungen als Wahlthema zu wählen und mit einer Fachkraft für Suchtprävention eine Einführung in das Thema und die Bausteinmappe Starke Sportvereine durchzuführen. Teilnehmer/innen dieser JuLeiCa-Schulungen haben die Möglichkeit, die Bausteinmappe Starke Sportvereine kostenlos für ihren Sportverein zu bestellen.

Bezugsquelle/Ansprechpersonen:

Niedersächsische Landesstelle für Suchtfragen (NLS)
Ingeborg Holterhoff-Schulte (Tel.: 0511 / 626266-16, Email)
Ricarda Henze (Tel.: 0511 / 626266-17, Email)

Die Bausteinmappe kann bei der NLS für 25 Euro inkl. Porto und Versand bestellt werden.

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Logo Prästo
PräSto. Prävention in Fahrschulen - Starkes Fahren ohne Stoff

Präventionsprojekt für Fahrschülerinnen und Fahrschüler in Fahrschulen

Ziele:

  • Informationen von Jugendlichen für Fahranfänger über Trink-Fahr-Konflikte und deren Ursachen, Sensibilisierung über den eigenen Umgang mit Suchtmitteln im Straßenverkehr sowie Förderung einer kritischen Haltung und Entwicklung von alternativen Handlungsstrategien
  • Reduzierung der Unfallzahlen von jungen Führerscheininhaber/innen, insbesondere von solchen, die auf Alkohol- oder Drogeneinfluss zurückgehen
  • Senkung suchtmittelbedingter Auffälligkeiten im Straßenverkehr

Kurzbeschreibung:

Da der Einsatz von Gleichaltrigen von den Fahrschülern authentischer wahrgenommen wird, führen ausgebildete Studentinnen und Studenten (in der Regel sozialpädagogische Hochschulstudenten), die zurvor in einer mehrtätigen Fortbildung geschult wurden, eine 60-90-minütige „Einheit“ in den Fahrschulen durch.

Kernelement ist dabei die Punktnüchternheit, d.h. 0,0 Promille im Straßenverkehr, als notwendig und unverzichtbar zu vermitteln. Diskussionsstil und Methodenwahl werden auf die jeweilige Fahrschulgruppe abgestimmt. Darüber hinaus werden (regionale) Lösungsmöglichkeiten der Trink-Fahr-Konflikte gemeinsam erarbeitet.

Link:

http://www.peer-projekt.de/

Hinweis: 

Von 2002 bis 2009 wurde PräSto durch die NLS begleitet und koordiniert. U.a. wurden die Peer-Schulungen zentral organisiert und veranstaltet. Zurzeit wird PräSto nur noch in der Region Emsland/Lingen und demnächst voraussichtlich wieder in Celle umgesetzt.

Die veröffentlichte Projektdokumentation beinhaltet auch eine ausführliche Projektbeschreibung und ist für 5 Euro bei der NLS zu bestellen.

Bezugsquelle/Ansprechpersonen:

Niedersächsische Landesstelle für Suchtfragen (NLS)
Ricarda Henze (Tel.: 0511 / 626266-17, Email)
Ingeborg Holterhoff-Schulte (Tel.: 0511 / 626266-16, Email)

Besonderheiten/Kosten:

Die Studentinnen und Studenten erhalten eine Aufwandsentschädigung.

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